Baby Pac-Man - Rhein-Neckar-Pinball

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Baby Pac-Man

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Von all meinen Flippern ist der Baby Pac-Man eindeutig der ungewöhnlichste.
Das liegt in erster Linie daran, daß es ein Hybrid-Gerät ist. Hybrid deshalb, weil er ein Arcade-Spiel und ein Flipper in sich vereinigt. Ein "Spagat" der nur zwei oder dreimal versucht wurde, von denen jedoch nur der Baby Pac-Man in nennenswerten Stückzahlen (es waren immerhin ca. 7000 Stück) produziert wurde.

Vom Arcade-Spiel hat er auch sein Gehäuse, daß allerdings tiefer als die normalen Cabinets ausgefallen ist, um dem Flipperspielfeld Rechnung zu tragen.

Das Spiel startet im Arcade-Modus. Es muss in gewohnter Weise die Pacmaze, das Labyrinth, abgeräumt werden. Einziger Unterschied zum regulären Pac-Man-Spiel sind zwei weitere Ausgänge nach unten, über die der Pac-Man das Spielfeld verlassen kann und somit die Flipperspielfläche aktiviert. Hier können über die Targets die bislang "oben im TV" fehlenden Energizer (Vitamintabletten, ...) erspielt werden. Der Ballverlust oder Treffen eines Holes führen den Pac wieder in seine Maze. Die Energizer sind jetzt nutzbar.

Die Realisierung finde ich recht gelungen, der Flipper wurde meiner Meinnung nach (mechanisch und kausal) gut in das Arcadespiel integriert. Und obwohl es eine Lösung ist, die damals lediglich aus der Not der Flipperhersteller heraus geboren wurde, den Rücklauf der Umsatzzahlen zu stoppen, indem man den neuen Markt der Arcades mit bedient, ist mit diesem Hybrid doch ein bemerkenswertes Gerät entstanden.


 
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